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Dipl.-Psych. Martin Kohlen

Psychologischer Psychotherapeut

Einzel- und Gruppentherapie

Supervision und Seminar

Aktuell

Es folgen im Juni und Juli wahrscheinlich weitere Ausfälle. Bitte informieren Sie sich hier!

2. Juli

15. bis 16. August

29. August bis 6. September

13. September

3. bis 18. Oktober

Anfragen können in der Regel nur während der Öffnungszeiten bearbeitet werden

Gruppentherapie

Dienstags

14:30 bis 16:10

und

17:00 bis 18:40

Anfragen von Interessierten sind willkommen.

Psychotherapie

Bin ich hier richtig? Kann mir eine Psychotherapie weiterhelfen?

Um solche Fragen zu klären, können Sie telefonisch oder per E-Mail einen ersten persönlichen Kennenlerntermin vereinbaren. Bei diesem Erstgespräch haben Sie Gelegenheit Ihr Anliegen ausführlich vorzutragen. Es wird geklärt, ob eine Psychotherapie angezeigt und welches psychotherapeutische Verfahren sinnvoll ist.

Gegebenenfalls haben wir dann die Möglichkeit, zur Probe, einige Stunden therapeutisch zusammen zu arbeiten. Entscheiden sich beide Seiten dafür, wird ein Antrag auf Kurzzeit- (bis zu 24 Sitzungen) bzw. Langzeittherapie (bis zu 100 Sitzungen) gestellt. Die Sitzungen finden in der Regel einmal pro Woche statt. Die Kosten der Behandlung werden von den gesetzlichen  Krankenkassen übernommen, bei den privaten regelt das der individuelle Versicherungsvertrag.

Es ist uns oft nicht bewusst warum –

  • es im Leben nicht weiter geht
  • die Stimmung dauerhaft schlecht
  • die Angst allgegenwärtig oder
  • plötzlich auftretend ist
  • die Kraft fehlt
  • die Motivation schwindet
  • die Beziehung leidet

Manchmal ahnen wir es oder wissen es, wie wir in die Krise geraten sind. Aber, die Versuche dagegen anzugehen misslingen. Hier setzen nun psychoanalytische Therapieformen an. Die hier vertretene Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie (TP) ist ein Richtlinienverfahren, das auf der Psychoanalyse gründet. In diesem Verfahren geht es um das Hier und Jetzt, um ein umfassendes Bild von uns selbst und wie sich Beziehungen zu anderen gestalten.

  • Was ist uns bewusst?
  • Was können wir uns bewusst machen?
  • Wie stehen wir zu uns?
  • Wie stehen wir zu den anderen?
  • An welcher Stelle hakt es?
  • Was übersehen wir?
  • Was sagt uns unsere persönliche Geschichte?
  • Wie kam es zu dem, was ist?
  • Wie war das früher?
  • Worin ähnelt das Heute dem Früher?

Im psychotherapeutischen Prozess lernen wir uns punktuell und zugleich aus verschiedenen Perspektiven besser kennen. Damit steigern wir die Chance den aktuellen Konflikt auf einen Lösungsweg zu bringen und unser Leben nachhaltig unseren Wünschen entsprechend zu ändern.

Supervision / Seminar

Dieses Angebot richtet sich primär an Ausbildungsstätten, Teams bzw. Personen des PSU-NRW-Systems.  Aber auch Anfragen von in ähnlicher Weise tätigen Personen bzw. Organisationen sind willkommen.

PSU-Berater*innen und auch ganze PSU-Teams können ihre Arbeit in der Supervision thematisieren. Dabei kann es genausogut um Einzelgespräche wie auch um große PSU-Einsätze gehen.

PSU-Teams können sich in der Supervision aber auch selbst reflektieren. Dabei geht es oft um die Zusammenarbeit, Kommunikation oder interne Konflikte.

Im Seminar vermittle ich basale Kenntnisse zum Themenkomplex Psychologie, psychische Erkrankung, Psychotrauma und Psychotherapie. Dabei lege ich, neben der Theorie, Wert auf praktische Umsetzung in Gesprächsübungen und Gruppenarbeiten. Die Zielgruppe besteht aus Mitarbeiter*innen des PSU-Systems oder anderen (zukünftigen) Berater*innen, die in der Regel nicht Angehörige therapeutischer Berufe sind. Es geht um Peergroups, die niederschwellig kollegiale bzw. kameradschaftliche Hilfe anbieten möchten. Das Seminar entspricht – im Rahmen der PSU-Assistent*innen-Ausbildung – dem Modul 3 des Curriculums. Das Curriculum wurde und wird vom Gemeinsamen Fachausschuss / Arbeitskreis PSU/PSNV der AGBF und des VdF in NRW entwickelt.

Das 20-stündige Modul 3 des Curriculums befasst sich u.a. mit –

  • dem Kontinuum zwischen Gesundheit und psychischer Störung
  • einer grundlegenden Ordnung psychischer Störungen
  • häufig vorkommenden psychischen Krankheitsbildern
  • dem speziellen Störungsbild des psychischen Traumas (PTSD)
  • weiterführenden Maßnahmen: Vermittlung in Beratung und Therapie

Das Seminar kann, wenn es um einen anderen Zusammenhang geht, diesem entsprechend angepasst werden. Anfragen per E-Mail oder telefonisch sind willkommen!

PSU-NRW

Die Psychosoziale Unterstützung (PSU) für Einsatzkräfte hat sich als fester Bestandteil bei den Feuerwehren, Rettungsdiensten und anderen Diensten der nicht-polizeilichen Gefahrenabwehr in NRW etabliert. Es handelt sich um ein System, in dem Einsatzkräfte anderen Einsatzkräften im gesamten Berufs- bzw. Ehrenamtsleben beratend und/oder schulend zur Seite zu stehen. Die Psychosoziale Notfallversorgung (PSNV) zielt ab auf die Beratung betroffener Bürger. Es geht um die akute psychische Hilfeleistung durch Einsatzkräfte, Notfallseelsorger*innen etc.

Die PSU hilft bei psychischen Überforderungssituationen im Einsatz, zwischenmenschlichen Konflikten, privaten Schwierigkeiten und vielem mehr. Die PSU-Einsatzkräfte werden nach einem umfassenden Curriculum geschult. Sie lernen eine Beratungsform kennen und üben sich darin. Sie trainieren die Gesprächsführung, werden für diverse Themen sensibilisiert, machen Selbsterfahrung und lernen psychische Erkrankungen einzuordnen und zu gewichten. Der Blick über den Tellerrand bei einigen Themen macht Grenzen sichtbar. Ein wichtiger Bestandteil der Ausbildung ist daher die Grenzziehung der PSU-Arbeit – als eine beratende Tätigkeit – im Unterschied zur psychotherapeutischen Tätigkeit. Die klare Grenzziehung dient als Schutz der PSU‘ler*innen und der Hilfesuchenden. In den meisten Beratungssituationen kann den betroffenen Menschen direkt geholfen werden. Wenn sich aber das Problem zu komplex gestaltet, so erkennen PSU‘ler*innen dies aufgrund ihrer Ausbildung und wissen sich mit Weitervermittlung, z.B. zu Beratungsorganisationen, Psychotherapie usw., zu helfen.

Hat eine Einsatzkraft das Curriculum durchlaufen, dann darf sich diese nach den 120 Stunden Ausbildung PSU-Assistent*in nennen. Daneben gibt es auch PSU-Helfer*innen. Dabei handelt es sich quasi um eine Vorstufe mit einer geringeren Ausbildungsstundenzahl. Das vollständige Curriculum umfasst sechs Module, die in der Regel in jeweils dreitägigen Seminarblöcken unterrichtet werden. In unterschiedlicher Gewichtung werden Theorie gelehrt, Themen in Kleingruppen erarbeitet und in Rollenspielen Gespräche mit Einzelnen oder Einsatzteams geübt. Im Verlauf des Seminars wird ein sehr breites Themenspektrum berührt. Neben dem speziellen Gesprächstraining, geht es auch um Selbsterfahrung und Themen wie Tod, Sterben, Erkrankungen, Sucht, Team-Gründung, Recht u.v.m. Zudem werden Themen mit PSU-Relevanz integriert, die sich aus Fragen und der Erfahrung der Teilnehmenden ergeben.

Vita

Rettungsdienst der Stadt Köln

  • Rettungsassistent

Universität zu Köln

  • Institut für klinische Psychologie und Psychotherapie, Prof. Fischer
  • Wissenschaftlicher Mitarbeiter 2001 – 2002

HumanProtect Consulting GmbH

  • psychotraumatologische Beratung und Therapie für Unfall- und Überfallbetroffene,  Großeinsätze, Telefonberatung u.v.m.
  • Freier Mitarbeiter seit Gründung

Institut der Feuerwehr NRW in Münster

  • Entwicklung und Seminare PSU-NRW
  • Gastdozent

Gemeinsamer Fachausschuss und Arbeitskreis PSU/PSNV der AG der Leiter der Berufsfeuerwehren (AGBF) in NRW und des Verbandes der Feuerwehren (VdF) in NRW

  • Mitwirkung an der Entwicklung der PSU-NRW
  • Ständiger Gast seit Gründung

Notfallseelsorge Köln

  • Psychotraumatologie
  • Gastdozent

Feuerwehr Köln

  • Aufbau PSU, psychologische Beratung, Seminare, diverse Großeinsätze
  • Fachberater Psychosoziale Betreuung

Feuerwehr Bergisch Gladbach

  • psychologische Beratung, Seminare
  • Fachberater Psychosoziale Betreuung

Gesundheitsamt der Stadt Köln

  • Städtische Planungsgruppe für Hilfeleistungen bei Katastrophen
  • Betreuung der Anwohner des eingestürzten Kölner Stadtarchivs
  • Honorarkraft 2009 – 2010  

Psychiatrische Klinik im Evangelischen Krankenhaus Bergisch Gladbach

  • Einzel- und Gruppentherapie
  • 2012 bis 2015

Niederlassung Praxis für Psychotherapie

  • Einzel- und Gruppenpsychotherapie
  • Kurz- und Langzeittherapie
  • gesetzliche und private Krankenkassen, Selbstzahler

Diplom-Psychologe

  • Universität zu Köln
  • Diplomarbeit zum Thema: Rettungsdienst im sozialen Brennpunkt

Analytischer Intensivberater

  • Forschungs- und Ausbildungsinstitut für Morphologische Intensivberatung (FAMI), Prof. Salber

Psychologischer Psychotherapeut

  • Ausbildungsinstitut für tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie der WGI gGmbH

Niederlassung in der kassenärztlichen Versorgung

  • Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein
  • Zulassung als Einzel- und Gruppentherapeut
  • Deutsche Psychotherapeuten Vereinigung DptV
  • Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein KVNO
  • Psychotherapeuten Kammer NRW
  • Wilhelm Salber Gesellschaft, Gesellschaft für psychologische Morphologie e.V.
  • Wissenschaftliche Gesellschaft für Intensivbehandlung/Psychotherapie e.V.

Deutsche Psychotherapeuten Vereinigung (DptV)
www.deutschepsychotherapeutenvereinigung.de

Evangelische Feuerwehr- und Notfallseelsorge Köln
www.koeln-notfallseelsorge.de

Forschungs- und Ausbildungsinstitut für morphologisch-analytische Intensivberatung (FAMI)
http://www.fami-koeln.de

HumanProtect Consulting GmbH (HPC)
www.humanprotect.de

Institut der Feuerwehr NRW in Münster (IdF-NRW)
www.idf.nrw.de

Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein (KVNO)
www.kvno.de

Psychotherapeuten Kammer NRW
www.ptk-nrw.de

Wilhelm Salber Gesellschaft, Gesellschaft für psychologische Morphologie e.V. (WSG)
www.psychologischemorphologie.de

Wissenschaftliche Gesellschaft für Intensivbehandlung/Psychotherapie e.V. (WGI)
www.wgi-online.de

Kontakt

Telefonisch erreichbar in der Regel:
Montags  16:00- 16:50 Uhr
Dienstags  12:00 – 12:50 Uhr

Bitte beachten Sie die Praxis-Ausfallzeiten unter ‚Aktuell‚!